Erektile Impotenz

Spätschäden bisher nur bei männlichen Diabetikern ausreichend untersucht worden. Dies liegt einerseits an der bessseren Untersuchbarkeit von männlichen Sexualstörungen und andererseits sind Sexualprobleme bei Männern naturgemäß auffälliger als bei Frauen.
Die Erektile Impotenz bei Diabetikern ist hauptsächlich durch eine diabetische Neuropathie bedingt, Gefäßverengungen durch Atherosklerose können die Symptome aber verstärken. Es kommt dadurch zu einer ungenügenden Blutfüllung im Penis mit den bekannten Folgen.
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Medikamenten entwickelt worden, die zur Therapie der Impotenz eingesetzt werden

können und es stehen noch weitere Medikamente in Erprobung. Man schätzt, daß zumindest die Hälfte der Diabetiker Erektionsprobleme haben und es ist daher verständlich, daß Pharmafirmen ein gutes Geschäft wittern.
Die wichtigsten dieser Präparate sollen kurz beschrieben werden:

  • Viagra
In jedem Fall sollten Sie vor der Einnahme eines Medikamentes gegen erektile Impotenz mit einem erfahrenen Arzt sprechen. Die Selbstmedikation oder die Bestellung bestimmter Medikamente über „Internetapotheken" ist strikt abzulehnen, da diese Präparate zum Teil schwere Nebenwirkungen verursachen können.
Im Zweifelsfalle sollten Sie immer einen Urologen/Andrologen aufsuchen!